Grüne Niederbayern http://gruene-niederbayern.de Grüne, Niederbayern, Bezirksverband, Bündnis 90, Donau, Donauausbau, Naturschutz, Sonne, Energie, alternative, Startbahn, AKW, Atom, Wind, Kraft, sozial, Klima, Tier, Schutz, Umwelt, Bezirkstag, Integration, Inklusion, Ökologie, ITB, Ilztalbahn, Asyl http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruene_welle_erreicht_das_land-2/ Grüne Welle erreicht das Land http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruene_welle_erreicht_das_land-2/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruene_welle_erreicht_das_land-2/ In Perlesreut wurde der erste Grünen-Ortsverband im Landkreis Freyung-Grafenau gegründet Von...

In Perlesreut wurde der erste Grünen-Ortsverband im Landkreis Freyung-Grafenau gegründet

Von Andreas Meyer

Perlesreut. In Bayern sind sie seit der Landtagswahl zweitstärkste Kraft, in bundesweiten Umfragen nur noch knapp hinter der Union – keine Frage, die Grünen befinden sich derzeit auf einem Höhenflug. Und das nicht nur auf Landes- oder Bundes-, sondern auch auf kommunaler Ebene. 85 Grünen-Ortsverbände seien seit der letztjährigen Landtagswahl alleine in Bayern gegründet worden, sagt der Landesvorsitzende Eike Hallitzky stolz. Nun erreicht die „grüne Welle“ auch den Landkreis Freyung-Grafenau: In Perlesreut wurde der erste Ortsverband im Landkreis gegründet.

„Es ist eigentlich eine Sensation. Vor zehn Jahren wurden für unsere grünen Ideen noch belächelt und nun haben wir auch im Bayerischen Wald Ortsverbände. Wir sind auf dem Land angekommen“, freute sich der Bezirksvorsitzende Jens Schlüter. Er kam ebenso wie Hallitzky und die beiden Landtagsabgeordneten Toni Schuberl und Tessa Ganserer zur Gründung ins Gasthaus Hafner. Knapp 40 weitere Gäste, darunter auch Nicht-Mitglieder, sorgten dafür, dass der Nebenraum fast zu klein wurde. „Daran sieht man, wie groß das Interesse ist“, sagte Hallitzky.

Als Grund für den Höhenflug seiner Partei macht der Landesvorsitzende die gesellschaftspolitischen Entwicklungen im vergangenen Jahr aus. Die Fridays for Future-Bewegung, die Diskussion um das Polizeiaufgabengesetz, die klare Haltung gegen Rechts – all das spiele den Grünen in die Karten. „Wir bestimmen die politische Debatte, sei es beim Klimaschutz, beim Artenschutz, beim Kampf gegen Rechts oder bei Fragen des sozialen Zusammenhalts. Wir sind derzeit der Taktgeber, das sieht man ja auch daran, dass Ministerpräsident Markus Söder plötzlich ergrünt ist“, sagte Hallitzky. Dass so viele grüne Ortsverbände gegründet werden, freut den Landesvorsitzenden natürlich außerordentlich. „Die Menschen vor Ort erwarten, dass wir Gestaltungswillen zeigen. Es ist wichtig Präsenz zu zeigen, auch in den Kommunalparlamenten“, so Hallitzky.

Wie Hallitzky hofft auch MdL Tessa Ganserer, dass schon bald im Kreis FRG weitere Ortsverbände auf Perlesreut folgen. Ganserer, gebürtig aus Zwiesel und selbst transident, engagiert sich im Landtag vor allem für gesellschaftliche Randgruppen.

Engagement für Randgruppen  

„Es geht mir und den Grünen um gerechte Teilhabe für jeden Menschen, egal welcher Herkunft, welcher sexuellen Orientierung oder wie arm oder reich er ist. Die CSU schenkt nur der Mehrheit der Menschen Konzepte, nicht aber den Randgruppen“, bemängelt Ganserer. Als Beispiel nannte sie das Thema Mobilität auf dem Land. Klar könne man in Freyung-Grafenau beim ÖPNV keinen 120-Sekunden-Takt wie in Nürnberg erreichen, aber eine Verbesserung sei dringend notwendig. „Nur so können Menschen ohne Führerschein, Jugendliche, Senioren am gesellschaftlichen Leben teilnehmen“, so Ganserer. Sie schloss ihr Grußwort mit einem Appell: Der ländliche Raum, also auch der Landkreis Freyung-Grafenau, müsse für jeden attraktiv und ein Raum zum Leben sein. „Auch wenn man bunte Haare hat oder bisexuell ist“, so Ganserer. Es sei deshalb so wichtig, dass Grüne im Gemeindebereich für grüne Ideen und Werte eintreten und ihnen damit ein Gesicht geben. „Schön, dass ihr ein bunter Farbklecks seid“, so Ganserer an die Mitglieder des neuen Ortsverbandes gerichtet.

Der „grüne Farbklecks“ in Perlesreut, Ringelai und Fürsteneck besteht derzeit aus sieben Parteimitgliedern. Vier waren zu der Versammlung gekommen, drei bilden den Vorstand. Als Sprecher fungieren die 60-jährige Seniorenbetreuerin Inge Ilg und der 37-jährige Kino-Leiter HaJü Hödl. Als Schriftführer komplettiert Alexander Fürst das Vorstandstrio. In Ihrer Antrittsrede betonte Ilg, dass sie in Perlesreut eine „grüne Spur hinterlassen“, will.

„Wir besetzen Themen, die vielen auf der Seele brennen. Wir haben nur eine Welt, und in der sollten Mensch, Natur und Tier einen Platz haben. Unsere Devise ist: An morgen denken“, so Ilg.

Grüne Ideen für Perlesreut  

In Perlesreut habe sich in den vergangenen Jahren dank der Bürgermeister Eibl und Poschinger viel Gutes getan, der Markt sei auf einem guten Weg. Trotzdem gebe es Bereiche, die die Grünen-Sprecherin „anstoßen“ möchte. So möchte sie mehr Begrünung im Markt, das Thema Müllvermeidung müsse stärker in den Fokus rücken, Jung und Alt müssten mehr zusammengebracht werden und die Nachbarschaftshilfe müsse ausgebaut werden. Ganz besonders wichtig ist Ilg der Tierschutz. „Der spielt bei den Regierungsparteien leider kaum eine Rolle“. so Ilg. In Perlesreut schwebt ihr zum Beispiel eine Auffangstation für wilde Katzen vor.

HaJü Hödl stimmte seiner Co-Sprecherin in allen Bereichen zu. Besonders wichtig ist ihm, in Perlesreut und Umgebung die „Landflucht“ zu stoppen. „Es ist wichtig, dass sich jeder hier wohlfühlt“, so Hödl. Man wolle eine Anlaufstelle für Jedermann sein, auch deshalb soll es monatlich einen Stammtisch geben, bei dem auch Nicht-Mitglieder mitdiskutieren sollen. „Wir wollen was reißen in Perlesreut, Ringelai und Fürsteneck“, sagte Hödl. Bereits für die kommende Gemeinderatswahl wollen die Grünen um Hödl und Ilg eine Liste in Perlesreut stellen. „Da werden wird den gesamten Gemeinderat übernehmen und grüne Themen durchsetzen“, so Hödl mit verschmitztem Lächeln.

 

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 07.09.2019

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Sat, 07 Sep 2019 12:10:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/globaler_klimastreik_von_fridays_for_future-1/ Globaler Klimastreik von Fridays For Future http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/globaler_klimastreik_von_fridays_for_future-1/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/globaler_klimastreik_von_fridays_for_future-1/ Die Organisator*innen von Fridays For Future rufen zum Globalen Klimastreik auf. Unterstütze auch... Die Organisator*innen von Fridays For Future rufen zum Globalen Klimastreik auf. Unterstütze auch du FFF und kämpfe für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und für konsequenten Klimaschutz.

Weitere Infos findest du unter Fridays For Future Deutschland oder AlleFürsKlima

 

Graphik-Quelle: klima-streik.org

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Mon, 02 Sep 2019 12:16:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/spitzenduo_fuer_die_kommunalwahl_2020/ Spitzenduo der Grünen Jugend Passau für die Kommunalwahl 2020 http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/spitzenduo_fuer_die_kommunalwahl_2020/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/spitzenduo_fuer_die_kommunalwahl_2020/ Nominierung der Grünen Jugend Die „Grüne Jugend“ Passau hat bei ihrer Mitgliederversammlung Sina... Nominierung der Grünen Jugend

Die „Grüne Jugend“ Passau hat bei ihrer Mitgliederversammlung Sina Raab und Maximilian Retzer als Spitzenduo für die Kommunalwahl im März 2020 gewählt und gibt das in einer Pressemitteilung bekannt. Beide hatten sich bereits im Vorfeld den Mitgliedern durch Onlinebewerbungen vorgestellt.

„Wir kämpfen für ein gerechtes und solidarisches Passau“, sagte Raab und ergänzte: „Es kann nicht sein, dass Menschen der LGBTIQ+ Community immer noch Angst auf den Straßen Passaus haben müssen.“ Es brauche eine städtische Anlaufstelle für queere Menschen. Auch müsse es bessere Bildungsarbeit zum Thema Geschlechter und sexuelle Orientierung geben.

Maximilian Retzer betonte: „Mobilität und Verkehr ist eines der entscheidenden Zukunftsthemen, eines das uns in den nächsten sechs Jahren sehr beschäftigen wird.“ Passau sei bereit für eine echte Verkehrswende. Mehr und bessere Fahrradwege, Park-and-Ride-Angebote und ein besseres Bussystem würde die Grüne Jugend Passau unter anderem im Stadtrat vertreten.

Beide stellten klar, dass vor allem der Einbezug junger Menschen wichtig sei. Mehr kulturelle Angebote und ein Jugendparlament wären hier ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Matthias Weigl, Vorsitzender der Grünen Passau Stadt, zeigte sich erfreut über so viel Interesse an Kommunalpolitik. „Wir Grüne werden eng mit der Grünen Jugend zusammenarbeiten. Wir haben dieselben Ziele: Passau ökologischer, bunter und feministischer zu machen. Dafür wollen wir gemeinsam an einem Strang ziehen, damit wir nach der Wahl mit einer erfahrenen, aber auch jungen und motivierten Fraktion die Stadtpolitik mitgestalten können.“

Zu Beginn der Veranstaltung richteten das Spitzenduo der Grünen Jugend Regensburg, Anna Hopfe und Daniel Gaittet, und Pascal Pohl aus dem Landesvorstand der Grünen Jugend Bayern Grußworte an die Anwesenden. Pohl stellte außerdem den Kommunalwahlkampf der Grünen Jugend Bayern vor und berichtete über die Erfolge der Grünen Jugend bei den Listenaufstellungen in Städten wie Augsburg und Erlangen.  − red

Quelle: Passauer Neue Presse vom 13.08.2019

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Tue, 13 Aug 2019 13:17:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/buendnis_fuer_klimaschutz_in_passau_nimmt_fahrt/ Bündnis für Klimaschutz in Passau nimmt Fahrt http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/buendnis_fuer_klimaschutz_in_passau_nimmt_fahrt/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/buendnis_fuer_klimaschutz_in_passau_nimmt_fahrt/ Grüne und ÖDP hoffen auf Rückenwind durch Petition Vergangene Woche haben der Kreisverband der... Grüne und ÖDP hoffen auf Rückenwind durch Petition

Vergangene Woche haben der Kreisverband der Grünen und der ÖDP gemeinsam eine Petition für den Klimanotstand in Passau gestartet. Damit soll Passau einer Reihe von deutschen Städten, wie Konstanz, Kiel, Münster und Erlangen folgen. Auch in Deggendorf wurde im Juni die Ausrufung des Klimanotstands von der SPD-Stadtratsfraktion beantragt.

„Gerade in Passau wurden in den vergangenen Jahren die Auswirkungen des Klimawandels deutlich spürbar. Daher ist es aus unserer Sicht umso wichtiger, dass dem Thema Klimaschutz mehr Bedeutung eingeräumt wird. Um die Lebensqualität zu erhalten, muss sich die Stadt jetzt intensiv mit dem Thema beschäftigen und sich auf den Klimawandel vorbereiten. Im Rahmen einer globalen Verantwortung sollte es auch eine Selbstverständlichkeit sein, den Ökologischen Fußabdruck der Stadt zu verringern“, so die Initiatorin Dr. Stefanie Wehner von den Passauer Grünen.

Der Kern der Petitionsforderung ist ein verbindlichen Maßnahmenplan für Klimaschutz in der Stadt Passau. Dieser soll gemeinsam mit Bürgern und Experten erarbeitet werden. Zudem sollen Aspekte der Nachhaltigkeit zukünftig stärker berücksichtigt werden, zum Beispiel bei der Vergabe von kommunalen Aufträgen und bei der Beschaffung. „Wir wollen, dass Klimaauswirkungen bei Entscheidungen des Stadtrats und der Verwaltung zukünftig mitgedacht werden und Klimaschutz bei Entscheidungen eine höhere Priorität erhält“, so Stefanie Auer vom Grünen Spitzenduo in Passau. „Wir wollen keine Verbote, wie von der CSU unterstellt, sondern wir fordern, dass strukturelle, zukunftsweisende Weichen für ein klimafreundliches Leben in unserer Stadt gestellt werden. Es gibt viele Kommunen in Deutschland, die mit gutem Beispiel vorangehen, hier können wir lernen“, so Dr. Stefanie Wehner.

„Die Passauer ÖDP unterstützt die Petition, weil sie Rückenwind gibt für unsere längst eingereichten konkreten Anträge“, sagt Kreisvorsitzender Urban Mangold. „Die einhellige Meinung der Wissenschaft ist, dass uns nur noch ein enges Zeitfenster bleibt, um das Ruder herumzureißen. Gelingt dies nicht, kann eine Situation eintreten, in der sich die Klimaüberhitzung unumkehrbar verselbstständigt. Ein ‚Weiter so‘ kann tatsächlich zu einem globalen Notstand führen, der auch das Leben in unseren Breitengraden massiv verändert“, meinen die ÖDP-Vertreter Johanna Seitz und Urban Mangold.

Unterstützt wird die Petition von verschiedenen Gruppen, darunter Fridays for Future Passau, dem VCD, der Solidarischen Landwirtschaft und Car Sharing Passau.

„Auch weitere Gruppierungen, Parteien, Vereine und Initiativen sind herzlich eingeladen, sich unserem Klimabündnis anzuschließen“, ergänzt Matthias Weigl. Über 400 Unterschriften sind binnen weniger Tage gesammelt worden, auch Sammelaktionen in der Fußgängerzone sind in Planung, so der Grünen-Kreisvorsitzende. Online ist die Forderung unter www.openpetition.de/petition/online/klimanotstand-fuer-passau

Quelle: Passauer Neue Presse vom 09.08.2019

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Mon, 12 Aug 2019 10:01:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/sie_kaempft_mit_greta_fuer_das_klima/ Sie kämpft mit Greta für das Klima http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/sie_kaempft_mit_greta_fuer_das_klima/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/sie_kaempft_mit_greta_fuer_das_klima/ Aktivistin Franziska Sänftl ist eine von 30 Deutschen bei internationalem Umweltkongress Von... Aktivistin Franziska Sänftl ist eine von 30 Deutschen bei internationalem Umweltkongress

Von Bernhard Nadler

Dingolfing-Landau. Franziska Sänftl aus Dingolfing ist derzeit in Lausanne in der Schweiz. Sie ist die vorderste Aktivistin von „Fridays for Future“ in Dingolfing, hat dort die zwei Demonstrationen vorbereitet und war auch als Delegierte bayern- und dann bundesweit bei vielen Veranstaltungen dabei. Die Bewegung will sich jetzt breiter aufstellen, damit ihr Anliegen zu Erfolgen führt.

„Es geht darum, uns zu vernetzen“

 Jetzt ist Sänftl eine der 30 deutschen Teilnehmer beim Kongress „SMILE For Future“ in der Schweiz. Aus 35 Ländern sind Gäste angereist und so versuchen 450 junge Leute, darunter das Gesicht der Bewegung, die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, gemeinsam ihren Forderungen mehr Stimme zu geben. „Es geht darum, uns zu vernetzen, dass wir Strukturen bekommen und auch europäisch auftreten können“, erklärt Franziska Sänftl. Am Telefon erzählt sie, dass sie gerade aus einem Vortrag mit einem Vorstandsmitglied der UN-Vollversammlung gekommen ist.

Wichtig ist der Bewegung, dass Fachleute sie unterstützen, damit ihre Forderungen auf fundierten Erkenntnissen aufbauen. Prominente Teilnehmer sind deshalb neben Greta Thunberg auch der Umweltpolitiker und frühere Bundestagsabgeordnete Ernst Ulrich von Weizsäcker, Chemie-Nobelpreisträger Jacques Dubochet und Kaveh Madani, der ehemalige Vizepräsident des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

In Lausanne gibt es keine deutsche Gruppe, keine französische Gruppe. Sänftl: „Wir sind alle unterschiedlich angereist und sind jetzt hier bunt zusammengewürfelt. Jeder kann überall hingehen, ich kann mit jedem sprechen.“ Gesprochen werde fast ausschließlich Englisch. Es gebe auch keine länderspezifischen Themen. Der Klima- und Umweltschutz sei ein globales Thema. „Wir steuern auf eine Krise zu. Nein, wir sind in einer Krise. Die Zukunft, in die wir hineinsteuern, ist in Gefahr. Wir versuchen nur, unsere Zukunft zu retten. Es ist gefährlich, wenn wir jetzt nicht handeln“, formuliert Sänftl ihren Antrieb.

Sie widerspricht allen, die glauben, Fridays for Future mache Ferien. „Wir bekommen hier viel Energie und ziehen Motivation aus dem Kongress“, sagt sie. Besonders freue sie sich auf die übergreifende Klimademonstration am 20. September. Die werde jetzt dann vorbereitet.

Gerade erst hat sie ihr Abiturzeugnis bekommen

 Franziska Sänftl, die gerade erst ihr Abiturzeugnis erhalten hat, ist seit dieser Zeit fast ständig unterwegs. Vor Lausanne war sie in Dortmund bei einer großen Demonstration der Bewegung. Dort forderte man Personen auf, die mit Fahnen für eine Partei Werbung machen wollten, dies zu unterlassen. „Wir sind komplett unabhängig.“ Das ist Sänftl wichtig. Natürlich seien manche Mitglieder in Parteien organisiert, aber die Bewegung sei keine Sache von Parteien, sondern einzig der jungen Menschen.

Sie ist froh, dass in Lausanne vereinbart wurde, eine Hotline einzurichten. Da geben Experten und Wissenschaftler den jungen Leuten Studien und Wissen an die Hand, um mit mehr Argumenten ihr Anliegen vertreten zu können. „Wir müssen über den Klimaschutz reden, aber das alleine hilft nicht. Wir müssen die Konsequenzen ziehen und es gibt noch zu wenig Initiative, um die Probleme zu lösen“, sagt sie.

Bis Samstag dauert der Kongress in Lausanne, dann fährt Franziska Sänftl wieder heim und bereitet sich einerseits auf ihre berufliche Zukunft vor, aber sicher noch viel mehr auf den globalen Klimastreik im September.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 08.08.2019

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Thu, 08 Aug 2019 17:51:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/mobilitaet_regionale_lebensmittel_umwelt_und_klimaschutz_christian_zwanziger_hat_sich_in_niederbayern_verschiedene_tourismus_projekte_besucht/ Mobilität, regionale Lebensmittel, Umwelt- und Klimaschutz... Christian Zwanziger hat sich in Niederbayern verschiedene Tourismus-Projekte besucht. http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/mobilitaet_regionale_lebensmittel_umwelt_und_klimaschutz_christian_zwanziger_hat_sich_in_niederbayern_verschiedene_tourismus_projekte_besucht/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/mobilitaet_regionale_lebensmittel_umwelt_und_klimaschutz_christian_zwanziger_hat_sich_in_niederbayern_verschiedene_tourismus_projekte_besucht/ Ergebnis: es gibt schon viel - aber auch noch viel zu tun! Mit dabei: Mitglieder der Passauer... Ergebnis: es gibt schon viel - aber auch noch viel zu tun! Mit dabei: Mitglieder der Passauer Grünen an der Donau, Ilztalbahn-Aktive, oberösterreichische grüne Freunde aus unserem Dreiländereck - alle aktiv für eine grenzüberschreitende, umweltschonende Mobilität! Zwanziger: "Ich finde Politik sollte Rahmenbedingungen schaffen, die nachhaltigen Tourismus fördert. Dazu gehört natürlich ein Angebot für eine bequeme und zuverlässige Anreise mit Bahn, Rad und Bus. Aber auch Tourismusmarketing und Förderprogramme, die regionale Wirtschaftskreisläufe stärkt und Umwelt- und Klima schützt."

Hier ein Video mit einer kurzen Zusammenfassung von Christian Zwanzigers Tourismus-Tour...

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Thu, 08 Aug 2019 16:15:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/freilichtmuseum_feiert_50_geburtstag/ Freilichtmuseum feiert 50. Geburtstag http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/freilichtmuseum_feiert_50_geburtstag/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/freilichtmuseum_feiert_50_geburtstag/ Soll man sich vom heftigen Regen die Feierlaune verderben lassen? Die vielen Gäste bei der... Soll man sich vom heftigen Regen die Feierlaune verderben lassen? Die vielen Gäste bei der Geburtstagsfeier anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Freilichtmuseums Massing hatten sich am Sonntag entschlossen, der Nässe zu trotzen, und so wurde es eine gelungene Feier mit einem runden Programm.

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der auch Vorsitzender des Trägerverbandes für das Museum ist, erinnerte in seiner herzlichen Begrüßung an die Gründerväter des Museums. Gleichzeitig merkte er auch an, dass sich die Museumsarbeit gewandelt habe. Heute würden nicht nur historische Gebäude errichtet und alte Gerätschaften gesammelt, sondern vor allem auch eine hervorragende museumspädagogische Arbeit geleistet. "Wer etwas mit seinen eigenen Augen sieht, wer es mit seinen Händen greifen kann, für den wird es lebendig. Es ist nicht nur ein Film auf dem Bildschirm oder ein Text im Internet – es steht vor einem und damit wird es tatsächlich eine wahre Geschichte", brachte es der Bezirkstagspräsident auf den Punkt.

Wissenschaftsminister Bernd Sibler lobte ebenfalls die Arbeit des Museums für alle Generationen und sicherte zu, dass der Freistaat diese Arbeit auch in Zukunft unterstützen werde. "Freilichtmuseen sind notwendig, um den starken Wandel der Lebensformen im ländlichen Raum zu dokumentieren und der jungen Generation verständlich zu machen", unterstrich Sibler. − hl

Quelle: Passauer Neue Presse vom 23.06.2019

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Sun, 23 Jun 2019 13:19:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/zweckverband_muss_badestege_am_rottauensee_entfernen/ Zweckverband muss Badestege am Rottauensee entfernen http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/zweckverband_muss_badestege_am_rottauensee_entfernen/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/zweckverband_muss_badestege_am_rottauensee_entfernen/ KV Rottal-Inn Aufgrund der jetzigen Rechtsprechung sieht sich der Zweckverband Erholungsgebiet... KV Rottal-Inn

Aufgrund der jetzigen Rechtsprechung sieht sich der Zweckverband Erholungsgebiet gezwungen, zwei der drei Badestege am Rottauensee in Postmünster "ohne schuldhaftes Zögern" zu entfernen. Da hilft auch nicht, dass der amtierende Vorsitzende und örtliche Bürgermeister Stefan Weindl sowie Rathauschef Wolfgang Beißmann (Pfarrkirchen) die Entscheidung mit großem Bedauern treffen. Das Baden selbst bleibt natürlich erlaubt.

Hintergrund: Einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zufolge wird die Aufsichtspflicht sowohl für abgesperrte Naturbäder als auch für frei zugängliche Badestellen massiv verschärft. Am örtlichen Stausee gelten der Nord- und der Südsteg sowie der Wasserwachtsteg neben dem Bootshafen als Badestellen. Nach den aktuellen rechtlichen Bestimmungen müssen Kommunen überall dort, wo sie badtypische Einrichtungen wie Stege vorhalten, diese unter ständige Aufsicht stellen.

Zweckverbandschef Stefan Weindl: "Tun wir es nicht, sind wir haftungsrechtlich angreifbar." Wolfgang Beißmann fügt hinzu: "Alternativ müssten wir eine Vielzahl von Bademeistern einstellen sowie die Stege stets sperren, wenn niemand Dienst tut." Dazu sieht sich der Zweckverband natürlich außerstande. Folge: Die Stege am Nord- und Südufer müssen zeitnah abgebaut werden, wie der Zweckverband bei einem Pressegespräch mitteilte. − has

Quelle: Passauer Neue Presse vom 23.06.2019

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Sun, 23 Jun 2019 12:31:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/europawahl_am_26_mai-1/ Europawahl am 26. Mai http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/europawahl_am_26_mai-1/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/europawahl_am_26_mai-1/ ... Sat, 25 May 2019 17:20:00 +0200 http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruene_fordern_einhaltung_der_klimaziele_goller_und_reiser_bleiben_kreisvorsitzende/ Grüne fordern Einhaltung der Klimaziele – Goller und Reiser bleiben Kreisvorsitzende http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruene_fordern_einhaltung_der_klimaziele_goller_und_reiser_bleiben_kreisvorsitzende/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruene_fordern_einhaltung_der_klimaziele_goller_und_reiser_bleiben_kreisvorsitzende/ Zukunft der Jugend nicht zerstören Grüne fordern Einhaltung der Klimaziele – Goller und Reiser... Zukunft der Jugend nicht zerstören

Grüne fordern Einhaltung der Klimaziele – Goller und Reiser bleiben Kreisvorsitzende

Eggenfelden

Gut gelaunt gehen die Grünen Rottal-Inn in den Endspurt des Europawahlkampfes. „Der Rückhalt aus der Bevölkerung ist für uns spürbar und auch die Mitgliederzahl steigt stetig an“, betont die Kreisvorsitzende, Bezirks- und Kreisrätin Mia Goller bei der Jahresversammlung, bei der auch Neuwahlen anstanden. Goller (Diepoltskirchen) und Günther Reiser (Hebertsfelden) wurden an der Spitze des Kreisverbandes bestätigt. Kassiererin bleibt Dagmar Hermann aus Eggenfelden. Die neu gewählten Beisitzer sind Willi Schmuderer aus Malgersdorf, Cornelia Reichardt und Lorenz Rabanter aus Eggenfelden, Karl Spielbauer aus Hebertsfelden sowie Andreas Honisch aus Egglham. „Es ist eine Klimawahl, das ist uns allen klar“, betonte Mia Goller, die mit Günther Reiser die vergangene Amtszeit Revue passieren ließ und aktuelle Themen aufgriff. Wie wichtig das Einhalten der Klimaziele ist, würden die Grünen bereits seit Jahren ansprechen. Dass jetzt die Jugendlichen parteiübergreifend auf die Straße gehen, sehen Goller und Reiser als eine „großartige Wende, die hoffentlich auch die Regierungsparteien endlich zum Handeln zwingt“. Sie habe bei der ersten Fridays-for-future-Demo in Eggenfelden sprechen dürfen, sagte Goller. „Die jungen Leute sind großartig.“ Die Aktion der Demonstranten sei mehr als gerechtfertigt gewesen. Goller: „Wir machen der Jugend die Zukunft kaputt mit dem kurzsichtigen Schielen auf Wahlergebnisse und mögliche finanzielle Einbußen. Dabei müsste allen längst klar sein, dass wir in die falsche Richtung gehen.“ Umso wichtiger sei es, so Günther Reiser, dass die Bürger zur Europawahl gehen. „Jeder ist gefragt, ein deutliches Zeichen zu setzen – in die richtige Richtung, und gegen die ewig gestrige AfD mit ihren Rechtspopulisten.“ In der Region sehen die Vorsitzenden einige wichtige Themen. Bei den 380 KV-Leitungen sprechen sich die Grünen für Erdverkabelung aus. Die Vertreter aller Parteien seien gefragt, um die Bürger vor übermäßigen Belastungen zu bewahren. Die Subkultur und die ländliche Entwicklung seien wichtige Punkte, die in der Zukunft mit Ortsverbänden noch stärker bearbeitet werden könnten, hieß es. Als Beispiel nannte Goller das Bogaloo, das ein wichtiger Standortfaktor für Pfarrkirchen ist. Barrierefreiheit, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit sollen weitere Schwerpunkte in der Grünen Arbeit sein, was zum Thema „Ökomodellregion“ führte. Hier sehen Goller und Reiser den Landkreis in der Pflicht, auch ohne Förderung die entwickelten Projekte umzusetzen – zusammen mit Bund Naturschutz, AbL, BBV und anderen Partnern. „Mit dem insektenfreundlichen Landkreis haben die Grünen in Rottal-Inn schon einen wichtigen Schritt erreicht, jetzt muss es aber weiter gehen“, sagte Reiser. Der Landkreis müsse ökologischer werden, „das sind wir unseren Kindern schuldig“. Es reiche nicht, bei der Klima-Demo das Megafon in die Hand zu nehmen, um die Kinder zu loben. Reiser: „Wir müssen ihre Welt retten und das geht hier bei uns vor der Haustüre los.“hl Quelle Ausgabe Rottaler Anzeiger - Nr. 114 Datum Freitag, den 17. Mai 2019 Seite 25

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Fri, 17 May 2019 17:04:00 +0200
gruene-niederbayern.de_content697718 http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/ 2018: ein grandioses Grünes Jahr liegt hinter uns. Unsere Politik hat überzeugt - in Niederbayern 136.403 Stimmen, 10,6%!
Unsere Klarheit und Entschlossenheit bewegt. Jetzt stehen wir entsprechend vor der Herausforderung, diese Erfolge zu festigen, mit Leben zu erfüllen und den Erwartungen der Menschen in uns gerecht zu werden. Das gehen wir mit Herz und Verstand an. Diese Ergebnisse sind auch Ansporn, Kurs zu halten. Es gibt die Sehnsucht nach einer Politik, die deutlich in der Problemanalyse ist, klar in den Zielen und pragmatisch in der ...]]>
Mon, 07 Jan 2019 09:17:25 +0100
gruene-niederbayern.de_content696797 PM Kreisverband Landshut-Stadt: Isar II 2020 abschalten! http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/ Wann wird Isar II abgeschaltet und was passiert mit dem Castoren aus Sellafield? Darüber diskutierten die Landshuter Grünen in ihrer letzten Kreisversammlung in 2018. Stadträtin Hedwig Borgmann informierte die Versammlung über die aktuelle Situation. Die Einlagerung dieser Castoren zum jetzigen Zeitpunkt wird von den Grünen kritisch gesehen, da für diesen Castortyp keine Lagergenehmigung vorliegt. Eine Änderungsgenehmigung dürfe es aber ohne vorhergehende Öffentlichkeitsbeteiligung und ohne Klärung der Reparaturmöglichkeiten nicht geben. Dennoch können die Grünen der Fo...]]> Mon, 10 Dec 2018 03:14:56 +0100 gruene-niederbayern.de_content692925 Landtags- u. Bezirkswahl 2018 Niederbayern http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/ Wed, 31 Oct 2018 10:13:54 +0100