Grüne Niederbayern http://gruene-niederbayern.de Grüne, Niederbayern, Bezirksverband, Bündnis 90, Donau, Donauausbau, Naturschutz, Sonne, Energie, alternative, Startbahn, AKW, Atom, Wind, Kraft, sozial, Klima, Tier, Schutz, Umwelt, Bezirkstag, Integration, Inklusion, Ökologie, ITB, Ilztalbahn, Asyl

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26. September
06. November
Ort: Messehalle oder digital
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/robert-habeck-auf-wahlkampftour-in-niederbayern-dingolfing-16-september-2021/ Robert Habeck auf Wahlkampftour in Niederbayern - Dingolfing 16. September 2021 http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/robert-habeck-auf-wahlkampftour-in-niederbayern-dingolfing-16-september-2021/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/robert-habeck-auf-wahlkampftour-in-niederbayern-dingolfing-16-september-2021/ ... Marlene Schönberger - Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 230 Rottal-Inn - Foto: Schoyerer

Zirkuswiese in Dingolfing mit Wahlkampf-Pavillon  - Foto: Schoyerer

Robert Habeck mit Maria Krieger - Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 228 Landshut Kelheim - Foto: Schoyerer

Marlene Schönberger - Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 230 Rottal-Inn - Foto: Schoyerer

Vorstandsvorsitzende der Grünen im Bezirk Niederbayern Olivia Kreyling - Foto: Schoyerer

Marlene Schönberger - Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 230 Rottal-Inn - mit Robert Habeck - Foto: Schoyerer

Robert Habeck im Gespräch mit dem ehemaligen Landesvorsitzenden der Grünen Bayern Eike Hallitzky - Foto: Schoyerer

Marlene Schönberger - Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 230 Rottal-Inn - Foto: Schoyerer

Stefanie Auer - Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis 229 Passau im Gespräch mit Marlene Schönberger - Foto: Schoyerer

Franz, 'Silbergrüner' Besucher  - Foto: Schoyerer

 - Foto: Schoyerer

Matthias Schwinger - Bundestagsdirektkandidat für den Wahlkreis 227 Deggendorf-Freyung - überreicht Robert Habeck einen Bildband des Bayerischen Walds  - Foto: Schoyerer

Marlene Schönberger überreicht Robert Habeck ein Präsent - Foto: Schoyerer

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Wed, 22 Sep 2021 10:19:08 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/annalena-baerbock-auf-wahlkampftour-in-niederbayern-passau-18-august-2021/ Annalena Baerbock auf Wahlkampftour in Niederbayern - Passau 18. August 2021 http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/annalena-baerbock-auf-wahlkampftour-in-niederbayern-passau-18-august-2021/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/annalena-baerbock-auf-wahlkampftour-in-niederbayern-passau-18-august-2021/ - Fotos: Tobias Köhler ... - Fotos: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für Passau Stadt/Land Stefanie Auer. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidat für den Wahlkreis Deggendorf-Freyung-Grafenau, WK 227 Matthias Schwinger. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für Landshut/Kehlheim Maria Krieger. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis Rottal-Inn, WK 230 Marlene Schönberger. - Foto: Tobias Köhler

MdB und Bundestagsdirektkandidat für den Wahlkreis Straubing/Regen Erhard Grundl. - Foto: Tobias Köhler

Bundeskanzler-Kandidatin der Grünen Annalena Baerbock auf ihrer Wahlkampftour in Passau. - Foto: Tobias Köhler

Annalena Baerbock beantwortet Fragen aus dem Publikum. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für Passau Stadt/Land Stefanie Auer. - Foto: Tobias Köhler

Unsere niederbayerischen Direktkandidat*innen. - Foto: Tobias Köhler

Annalena Barbock auf ihrer Tour in Passau. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidat Matthias Schwinger überreicht Annalena Baebock einen Bildband vom bayerischen Wald. - Foto: Tobias Köhler

Annalena Baerbock mit MdB und Bundestagsdirektkandidat für den Wahlkreis Straubing/Regen Erhard Grundl. - Foto: Tobias Köhler

Bundeskanzler-Kandidatin Annalena Baerbock im Gespräch mit einer Besucherin. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für den Wahlkreis Rottal-Inn, WK 230 Marlene Schönberger mit Annalena Baebock. - Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für Passau Stadt/Land Stefanie Auer mit Annalena Baerbock Foto: Tobias Köhler

Bundestagsdirektkandidatin für Landshut/Kehlheim Maria Krieger mit Annalena Baerbock Foto: Tobias Köhler

Annalena Baerbock mit MdL Toni Schuberl. - Foto: Tobias Köhler

"Corona-Umarmung" Annalena Baebock und Matthias Schwinger. - Foto: Tobias Köhler

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Wed, 22 Sep 2021 08:53:10 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gillamoos-fruehschoppen-fotos-und-redebeitraege/ Gillamoos-Frühschoppen - Fotos und Redebeiträge http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gillamoos-fruehschoppen-fotos-und-redebeitraege/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gillamoos-fruehschoppen-fotos-und-redebeitraege/ Gillamoos-Frühschoppen - Fotos und Redebeiträge - Fotos: Schoyerer - Videomitschnitt mit... Gillamoos-Frühschoppen - Fotos und Redebeiträge

- Fotos: Schoyerer

- Videomitschnitt mit freundlicher Genehmigung von www.tvaktuell.com

 

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Wed, 22 Sep 2021 08:26:32 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/neuer-ortsverband-im-labertal-gegruendet/ Neuer Ortsverband im Labertal gegründet http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/neuer-ortsverband-im-labertal-gegruendet/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/neuer-ortsverband-im-labertal-gegruendet/ Rund 40 Personen haben der Gründungsversammlung beigewohnt, die am Dienstag, 24.8.21 im... Rund 40 Personen haben der Gründungsversammlung beigewohnt, die am Dienstag, 24.8.21 im Klosterbräustüberl in Mallersdorf stattgefunden hat. Im mit vielen Sonnenblumen geschmückten Saal begrüßte die Kreisvorsitzende Anita Karl als besondere Gäste MdB Erhard Grundl, die Landesvorsitzende Eva Lettenbauer, den Bezirksvorsitzenden Matthias Ernst und die stellvertretende Kreisvorsitzende des VdK, Resi Bittner.

In seinem Redebeitrag freute sich Erhard Grundl, dass es jetzt auch in seiner Heimatgemeinde einen Ortsverband der Grünen gibt. Er wies auf die herausragende Bedeutung von Ortsverbänden hin, durch die sich die Menschen mit verschiedenen politischen Ansichten näherkommen. Eva Lettenbauer ist ähnlich wie MdB Grundl vertraut mit dem ländlichen Leben, stammt sie doch, wie sie sagte, aus einem kleinen schwäbischen Dorf mit etwa 60 Einwohnern. Sie beschrieb die derzeitige Entwicklung der Zersiedelung des Landes am äußersten Rand von großen und kleinen Orten und stellte eine anzustrebende Zukunft vor Augen, in der die Mitte eines Dorfes wieder deutlich erkennbar sein müsse. Eva Lettenbauer berichtete in diesem Zusammenhang von einer Gaststättenrenovierung im Zentrum von Mallersdorf, durchgeführt von 2 jungen Männern. Das Beispiel zeige, wie der Lebenswert im ländlichen Umfeld erhöht werde. Obwohl Natur und bauliches Umfeld so erhaltenswert seien, würden keine konkreten Maßnahmen gegen den Flächenverbrauch ergriffen. Man dürfe nicht sagen „wir sollten mal drüber reden“, sondern man müsse eine klar begrenzte Zahl von Hektarverbrauch pro Tag benennen, so Eva Lettenbauer. Auch die Autotrasse im Labertal sei in der geplanten Form ein Angriff gegen Natur und Umfeld. Erhard Grundl kündigte in diesem Zusammenhang an, mit dem Regensburger Bischof zu reden, für den die beiden Kirchtürme in Haindling ein Wahrzeichen mit großer Bedeutung sind. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Zukunft sei, wie man mit der Verbrennung von Klärschlamm umgehe. Die Entsorgung solle nicht mit dem Ziel erfolgen, möglichst viel Geld in private Hände fließen zu lassen, betonte Grundl. Eine Parallele seien Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, wo der Lebenswert der Menschen unter der Profitgier leide.

Auch der Klimaschutz wurde selbstverständlich angesprochen. Zehntausende Arbeitsplätze seien in der Vergangenheit verloren worden, da die Regierung die Branchen Solar- und Windenergie blockiert habe, führte Eva Lettenbauer aus. Klimaschutz werde in der nächsten Zeit auch finanziell, etwa in der Form von Arbeitsplätzen, viel bringen. MdB Grundl wurde auch ein ihm nahegehendes Anliegen los. Die historische Bedeutung der Brüder Gandorfer aus Pfaffenberg sollte gewürdigt werden. Nicht nur war Karl Gandorfer 1911 Bürgermeister in Pfaffenberg, sein Name sei bekannt wie der von Kurt Eisner. Eine Erinnerung an ihn gehöre ins neue Rathaus von Mallersdorf-Pfaffenberg.

Zur Wahl der gleichberechtigten Vorsitzenden des Ortsverbands Labertal, bestehend aus den Gemeinden Geiselhöring, Laberweinting und Mallersdorf-Pfaffenberg, stellten sich Brigitte Blumschein und Renate Diegritz, die beide einstimmig gewählt wurden. Ebenso einstimmig wurde Immanuel Dünzinger zum Schriftführer gewählt. Zum Abschluss konnten sich die Gäste mit Fragen an MdB Grundl und Landesvorsitzende Eva Lettenbauer wenden.

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Sun, 29 Aug 2021 16:39:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruener-politik-ein-gesicht-geben/ Grüner Politik ein Gesicht geben http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruener-politik-ein-gesicht-geben/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/gruener-politik-ein-gesicht-geben/ Ortsverband Neuburg am Inn von Bündnis 90/Die Grünen gegründet Die meisten Grünen-Mitglieder im... Ortsverband Neuburg am Inn von Bündnis 90/Die Grünen gegründet

Die meisten Grünen-Mitglieder im Landkreis Passau leben in der Gemeinde Neuburg am Inn. Da war es nur folgerichtig, dass dort am Donnerstag ein Grünen-Ortsverband gegründet wurde. Als Sprecher*innen des neuen Ortsverbandes wurden Karin Polz und Marc Kuhnt gewählt, Hans Eibls ist als Schriftführer ebenfalls Teil des Vorstands, Monika Fischer als Beisitzerin.

Angeregt hatte vor wenigen Wochen der bekannteste Neuburger Grüne, Eike Hallitzky, die Gründung des Ortsverbands – und nach großer Zustimmung der Mitglieder lud der Kreisvorstand dazu ins Gasthaus Kreuzhuber in Dommelstadl ein. „Es ist unser Bestreben, Grün in die Fläche zu bringen, und dazu leistet ein Ortsverband Neuburg am Inn natürlich einen wichtigen Beitrag“, sagte Kreisvorsitzende Astrid Gelaudemans. Wie der Co-Vorsitzende Dirk Wildt zeigte, ist Neuburg der mitgliederstärkste Ort im Grünen-Kreisverband, der insgesamt 118 Mitglieder umfasst, und einer von vier Ortsverbänden im Landkreis.

Stefanie Auer, Direktkandidatin der Grünen bei der Bundestagswahl und Gast bei der Ortsverband-Gründung, betonte, dass Politik erst durch direkte Kontakte das Abstrakte verliere: „Ihr seid die Gesichter der Grünen vor Ort.“ Außerdem sei es immer schöner, sich gemeinsam engagieren zu können. Durch neue grüne Ortsverbände bekämen die Interessen des Landkreises auch auf Bezirksebene mehr Gewicht: „Wir sind sichtbarer, wird werden gehört.“

Eine Überraschung für die neun anwesenden Grünen-Mitglieder aus Neuburg am Inn war ein Grußwort von Claudia Roth, das sie als Videobotschaft übermittelt hatte. Sie wünschte den Neuburger Grünen „viel Kraft, viel Mut, viel Leidenschaft“ und erinnerte an ein Zitat von Bert Brecht: „Ändere die Welt, sie braucht es.“

Als designierte Sprecherin des Ortsverbandes ging Karin Polz auf den Zeitpunkt der Ortsverband-Gründung ein. Gerade in dieser von Schmutzkampagnen und überzogener Polemik geprägten Phase des Bundestagswahlkampfes sei es an der Zeit, politisch interessierten Gemeindebürgern die Möglichkeit zu geben, sich konkreten Themen zu widmen. Es gebe in der Gemeinde genug Bereiche, die man mitgestalten könne. „Mit einem Ortsverband legen wir einen Grundstein dafür, dass wir unser tägliches Leben durch eigenes Engagement, durch grüne Ideen verbessern.“

Ohne Gegenstimmen wurden die Wahlvorschläge für den Vorstand angenommen und Karin Polz und Marc Kuhnt zu Sprechern des Ortsverbandes gewählt, Hans Eibl zum Schriftführer und Monika Fischer zur Beisitzerin.

Mit großer Freude bedankte sich Marc Kuhnt für das Vertrauen, das die Mitglieder dem neuen Vorstand entgegenbringen. Jetzt gehe es erst darum, den Wahlkampf der Grünen und speziell von Direktkandidatin Stefanie Auer zu unterstützen. Danach könne man sich in der Gemeinde vieler drängender Themen annehmen. Grundgedanke sei es, die Mitbürger und ihre Nöte und Sorgen ernst zu nehmen und die Entwicklung der Gemeinde Neuburg in eine zukunftsfähige ökologische Struktur voranzutreiben. „Die Kinder und die Natur sind unsere wichtigsten Zukunftsbausteine. Diese müssen wir in den Mittelpunkt aller politischen Überlegungen der Gemeinde stellen“, gab Marc Kuhnt die Richtung für die künftige Arbeit des Ortsverbandes Neuburg am Inn vor. – kap

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Mon, 23 Aug 2021 15:55:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/s-bahn-konzept-fuer-niederbayern-als-chance-fuer-morgen/ S-Bahn Konzept für Niederbayern als Chance für morgen http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/s-bahn-konzept-fuer-niederbayern-als-chance-fuer-morgen/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/s-bahn-konzept-fuer-niederbayern-als-chance-fuer-morgen/ Grüne wollen Stadt-Umland-Bahn Zu einem Austausch über das S-Bahn Konzept, das... Grüne wollen Stadt-Umland-Bahn

Zu einem Austausch über das S-Bahn Konzept, das Grünen-Landtagsabgeordneter Toni Schuberl
als Vision für Niederbayern entworfen hat, trafen sich Vertreter*innen des VCD, der Ilztalbahn, der
Granitbahn und der Passauer Grünen am ehemaligen Innstadtbahnhof. Schuberl, der zunächst das
Konzept vorstellte, betonte: „Bisher werden - wenn überhaupt - nur einzelne Teilabschnitte
betrachtet und jahrelang über die Erstellung von Potentialanalysen gestritten. Dabei sollten
gerade die politischen Akteure das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Die Ilztal- und die
Granitbahn zeigen seit Jahren Wege auf, wie es gehen könnte.“ Die Bahn könne das Rückgrat einer
zukunftsfähigen Verkehrsplanung sein, doch dafür fehle es momentan an politischem Willen,
bemängelt Schuberl: „Jetzt ist es im Angesicht einer sich zunehmend verschärfenden Klimakrise
höchste Zeit, dass die Politik endlich die Mobilitätswende anpackt, statt weiter auf der Bremse zu
stehen.“
„Wir brauchen Verkehrsplanung mit Weitblick! “, fordert auch die Bundestagskandidatin und
Fraktionsvorsitzende der Passauer Grünen, Stefanie Auer. Bahn Fahren müsse endlich eine
attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr werden, so Auer: „Damit das gelingtbrauchen wir aufeinander abgestimmte Fahrpläne zwischen den einzelnen Zugverbindungen und
Bussen.“ Als wichtigen Baustein im Konzept sieht Auer die Stadt-Umland-Bahn mit einem
Regelbetrieb auf den bestehenden Strecken Passau-Hauzenberg und Passau-Freyung.
Mobilität vernetzter zu denken, dafür plädierte auch Hans Madl-Deinhart, neu gewählter
Vorsitzender des Fördervereins Ilztalbahn: „Überregional zu denken, nicht nur lokal, das erhöht
unsere Chancen bei der Umsetzbarkeit.“ Auch technische Innovationen sollen dabei mitgedacht
werden, so Madl-Deinhart: „Für die Ilztalbahn wäre der Akkubetrieb statt der aufwendigen
Elektrifizierung der Strecke die ideale Lösung“ Das sei jedoch nur mit den entsprechenden
Fördermitteln möglich. „Insgesamt wünschen wir uns schon lange, dass aus München und Berlin
mehr Rückenwind für die Reaktivierung von Nebenstrecken kommt!“
Auf Fördermittel nicht nur hoffen kann man hingegen bei der Granitbahn. Hier bringt das
Pilotprojekt des Autonomen Bus-Shuttles neuen Wind und auch neue Möglichkeiten für die
Strecke. Ein Großteil der zeitlichen Ressourcen investierten die Ehrenamtlichen derzeit für die
Instandhaltung der Strecke und arbeitsintensive manuelle Unkrautbeseitigung, berichtet Kurt
Seul von der Granitbahn. Auf Dauer sei dies nicht stemmbar, durch das Bus-Shuttle gibt es hier
viele neue Perspektiven: „Eine moderne Zugstrecke mit der Option, mobilen Hochwasserschutz
für die Innstadt zu installieren, neue Bahnsteige, an denen auch die Bus-Shuttles halten werden“,
nennt Seul einige davon. Die Taktung von bis zu 10-Minuten bewertete er als sehr positiv und
von der Bahn nicht leistbar. Auch Rettungsfahrzeuge könnten im Bedarfsfall von der neuen
Fahrbahn profitieren. „De facto ist und bleibt es jedoch eine Bahnstrecke“, stellt Seul klar und
erteilt damit den Fantasien um eine neue Straße eine deutliche Absage. Dass auch Fuß und
Radverkehr von dem Projekt profitieren, statt räumlich eingeschränkt zu werden, wünscht sich
Heribert Götzer von der Granitbahn: „Es soll schließlich ein Miteinander und kein Gegeneinander
der verschiedenen Verkehrsmittel sein.“ Mittelfristig wolle man mit dem Zug auch wieder bis zum
Bahnhof Grubweg, vielleicht schon 2023 bis nach Hauzenberg fahren.
Dass der Wert dieser Strecke mit dem Pilotprojekt endlich anerkannt worden ist, freut Stefanie
Auer: „Die Machbarkeitsstudie für das Autonome Bus-Shuttle bescheinigt schwarz auf weiß: Die
Granitbahn-Strecke hat enormes Potential! Wichtig ist, dass der Bus-Shuttle die Bahn nicht
verdrängt.“
Grünen-Kreisvorsitzender und Stadtrat Matthias Weigl versichert: „Wir hatten die Stadt-Umland-
Bahn, die unser grünes Ziel für Passau ist, nicht nur im Wahlprogramm stehen, wird werden uns
auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Bahn in ihrer Schlüsselrolle zur Mobilitätswende in der
Region endlich zur Geltung kommt.“ Ein erster Schritt wäre, sich damit auch in den kommunalen
Gremien wie auch im Dialogforum intensiv zu befassen, fordert Weigl: „Dass weder die Ilztalbahn
noch die Granitbahn diesem Forum angehören ist ein Manko, das dringend behoben werden
sollte. Denn nicht eine weitere Donaubrücke oder die Nordtangente, sondern die effiziente
Nutzung der vorhandenen Bahninfrastruktur ist es, die unsere staugeplagte Stadt spürbar
entlasten können.“
Mit innovativen Antriebstechniken und überregionalen Mobilitätskonzepten, bei denen
klimafreundlicher Verkehr im Fokus steht, gäbe es viele neue Möglichkeiten. „Ich sehe das S-Bahn
Konzept für Niederbayern als Chance für morgen, für die es jetzt die Weichen zu stellen gilt“,
bilanziert Auer.
Das S-Bahn Konzept von MdL Toni Schuberl ist zu finden unter www.gruenlink.de/29ca

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Mon, 23 Aug 2021 15:50:00 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/fuenf-fragen-an-anne-kathrin-rieger/ Fünf Fragen an Anne-Kathrin Rieger http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/fuenf-fragen-an-anne-kathrin-rieger/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/fuenf-fragen-an-anne-kathrin-rieger/ Nicht erst seit der Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin erleben wir GRÜNE einen... Nicht erst seit der Nominierung von Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin erleben wir GRÜNE einen deutlichen Mitgliederzuwachs. Bereits davor war zu merken, dass immer mehr Menschen sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz und einen starken sozialen Zusammenhalt einsetzen möchten. Mit Anne-Kathrin Rieger können wir unser 1.000tes Mitglied in Niederbayern begrüßen. Die 42-jährige Ärztin wohnt in Dingolfing und ist zur Gründung des GRÜNEN Ortsverbands Dingolfing beigetreten. Wir haben ihr fünf Fragen zu ihrem politischen Engagement gestellt.

 

Erst einmal herzlichen Willkommen bei den GRÜNEN! Dein erster direkter Kontakt war bereits bei der Kommunalwahl im letzten Jahr, als du als parteifreie auf der GRÜNEN Liste zur Kreistagswahl Dingolfing-Landau kandidiert hast. Wieso hast du dich für die GRÜNEN entschieden?

Anne-Kathrin Rieger: Schon als Kind waren mir Themen wie Tierwohl, die Reduktion von (Plastik-)müll und die Einbremsung von Flächenversiegelung wichtig und ich habe mich verschiedentlich interessiert und teils engagiert. Ich bin nicht in jedem Bereich einer Meinung mit den Grünen bzw. Ihrem Wahlprogramm, aber das Thema Umweltpolitik und Beendigung von Massentierhaltung sind mir extrem wichtig und da sehe ich mich bei den Grünen am besten repräsentiert und habe die Hoffnung hier wirklich etwas verändern, hoffentlich verbessern, zu können.

 

Als Ärztin wirst du mit Gesundheitspolitik verbunden. Welche Themen sind Dir in diesem Bereich besonders wichtig?

Auch im Gesundheitsbereich spielen viele grüne Themen eine wichtige Rolle: In den letzten Jahren habe ich immer mehr Patienten, gerade auch Kinder, betreut, die an Übergewicht leiden und z. B. bei männlichen Patienten immer häufiger Fettpölsterchen um die Brust und Taille gesehen, normalerweise ein weibliches Verteilungsmuster des Fettes unter Östrogeneinfluss. Es liegt nahe, hier einen Zusammenhang mit dem Östrogeneinsatz in der Massentierhaltung zu vermuten. Das Hormon wird eingesetzt, damit die Masttiere schneller - und billiger - zunehmen und schlachtreif werden.

Auch der Einsatz von Antibiotika, sogar prophylaktisch, damit Tiere, die unter schlechten Bedingungen auf zu wenig Raum gehalten werden, nicht erkranken, macht sich in zunehmenden Antibiotikaresistenzen und teilweise messbaren Antibiotikarückständen z. B. im Wasser merkbar… Aus meiner Sicht kann Tierhaltung unter so unphysiologischen Bedingungen im Interesse von Mensch und Tier so nicht fortgeführt werden.

 

Direkt nach deinem Beitritt hast du den Ortsverband Dingolfing mitgegründet und wurdest in den Ortsvorstand gewählt. Hast du ein Herzensprojekt, dass du mit dem neuen Ortsverband umsetzen möchtest?

Die Verkehrssituation in Dingolfing ist in mehrerlei Hinsicht verbesserungswürdig: Der ÖPNV ist schlecht durchdacht, die Bushaltestelle in unserem Wohnviertel wird seit Jahrzehnten nur einmal pro Stunde angefahren und ausgerechnet zwischen 7:00 und 8:00 Uhr, wo eindeutig die meisten Leute, z. B. alle Schüler, viele Arbeitnehmer, einen Bus bräuchten, werden unsere Haltestelle und ein paar weitere, nicht angefahren!

Dabei wohnen wir im Ort und am Berg, leider auch ohne durchgehenden Fußweg. Jeden Morgen stehe ich hier im Stau und sehe unzählige Mütter/Väter vor und hinter mir mit nur ein oder zwei Kindern im privaten PKW als „Schultaxi“ im Schritttempo Richtung Schule fahren. Die Anschlusszeiten an die Buslinie, die zu und von dem Dingolfinger Bahnhof fährt, sind teilweise überhaupt nicht aufeinander abgestimmt und unzumutbar. Trotz regelmäßiger Anfragen ist hier laut älteren Anwohnern schon seit 30 Jahren kaum etwas passiert.

Auch die Flächenversiegelung auf unseren Plätzen, z. B. am Marienplatz, wo schattenspendende Bäume bei einer Neugestaltung gefällt wurden statt gepflanzt, oder ebenso beim Pausenhof der Grundschule Altstadt, sind Themen, die mich dazu gebracht haben, mich selbst lokalpolitisch engagieren zu wollen. Lokale Geschäfte stärken und mehr Aufenthaltsflächen für Bürger und Bürgerinnen im Öffentlichen Raum zu schaffen, wäre auch noch ein Wunsch von mir und unserem neu gegründeten Ortsverband.

 

Die ländlichen Regionen Niederbayerns gelten allgemein als schwieriges Pflaster für GRÜNE. Empfindest du das auch so?

Naja, im Vergleich zu München, meiner Geburtsstadt, sicherlich. Andererseits trifft man auch hier zunehmend Menschen, die etwas ändern wollen, weil auch sie spüren, dass es so nicht weitergehen kann: Landwirte, die seit Generationen hier Land- oder Viehwirtschaft betrieben haben und jetzt auf Biolandwirtschaft umstellen z. B. Und das Bedürfnis, saisonale und regionale Produkte zu kaufen, empfinde ich hier auf dem Land zum Beispiel sogar als stärker ausgeprägt.

 

Im Herbst steht eine richtungsweisende Bundestagswahl an. Was erwartest du dir von einer GRÜN geführten Bundesregierung mit Annalena Baerbock als Kanzlerin?

Dass sich die Grünen für eben all diese Themen wirklich stark einsetzen: Klimawandel bekämpfen, Massentierhaltung beenden und artgerechte Tierhaltung und Ökolandwirtschaft subventionieren anstelle der immer größeren „Tierfabriken“. Regionale, kleinere Betriebe und kleine Einzelhändler stärken, damit wir nicht bald nur noch in großen Ketten die auf der ganzen Welt gleich sind, einkaufen können. ÖPNV stärken, besonders auch auf dem Land mit gut durchdachten Konzepten, denn es muss auch hier eine bezahlbare und zeitlich zumutbare Alternative zum Autofahren geben.

 

Danke für das Gespräch!

 

Die Fragen stellten Olivia Kreyling und Matthias Ernst.

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Sat, 31 Jul 2021 11:06:39 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/niederbayerische-gruene-begruessen-1000-mitglied/ Niederbayerische Grüne begrüßen 1000. Mitglied http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/niederbayerische-gruene-begruessen-1000-mitglied/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/niederbayerische-gruene-begruessen-1000-mitglied/ Ein überraschendes Geschenk haben Olivia Kreyling und Matthias Ernst, die Bezirksvorsitzenden der... Ein überraschendes Geschenk haben Olivia Kreyling und Matthias Ernst, die Bezirksvorsitzenden der Grünen in Niederbayern, diese Woche bei Anne-Kathrin Rieger in Dingolfing vorbeigebracht. Die 42-jährige Ärztin ist vor ein paar Wochen den Grünen beigetreten, um den Ortsverband in Dingolfing mit zu gründen. Damit ist Anne-Kathrin Rieger das 1000. Mitglied im Bezirksverband, weshalb die Bezirksvorsitzenden ihr bei einer persönlichen Begrüßung eine Gartenhortensie überreichten. „Wir haben schon länger einen positiven Mitgliedertrend in der Partei, da sich immer mehr Menschen aktiv für Klimaschutz und sozialen Zusammenhalt einsetzen möchten. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Eintritte aber noch einmal gesteigert“, erklärt Olivia Kreyling.

Zu ihrer Motivation erzählt Anne-Kathrin Rieger: „Ich bin nicht in jedem Bereich einer Meinung mit den Grünen, bzw. mit Ihrem Wahlprogramm, aber das Thema Umweltpolitik, Eindämmung von Flächenversiegelung und Beendigung von Massentierhaltung sind mir extrem wichtig und da hoffe ich, mit den Grünen am ehesten eine echte Verbesserung zu erreichen. Die Flächenversiegelung auf unseren Plätzen, z. B. am Marienplatz, wo schattenspendende Bäume bei einer Neugestaltung gefällt wurden statt gepflanzt, -ebenso wie beim Pausenhof der Grundschule Altstadt, sind Themen, die mich dazu gebracht haben, mich selbst lokalpolitisch engagieren zu wollen. Lokale Geschäfte stärken und mehr Aufenthaltsflächen für Bürgerinnen und Bürger und im Öffentlichen Raum zu schaffen, wäre auch noch ein Wunsch von mir und unserem neu gegründeten Ortsverein.

Auch im Gesundheitsbereich spielen viele grüne Themen eine wichtige Rolle: In den letzten Jahren habe ich immer mehr Patienten, gerade auch Kinder, betreut, die an Übergewicht leiden und z. B. bei männlichen Patienten immer häufiger Fettpölsterchen um die Brust und Taille gesehen, normalerweise ein weibliches Verteilungsmuster des Fettes unter Östrogeneinfluss. Hier liegt ein Zusammenhang mit dem Östrogeneinsatz in der Massentierhaltung nahe. Das Hormon wird dort eingesetzt, damit die Masttiere schneller - und billiger - zunehmen und schlachtreif werden. Auch der Einsatz von Antibiotika, sogar prophylaktisch, damit Tiere, die unter schlechten Bedingungen auf zu wenig Raum gehalten werden, nicht erkranken, bewirkt zunehmende Antibiotikaresistenzen. Auch in Lebensmitteln finden sich leider nicht selten Antibiotikarückstände. Aus meiner Sicht kann Tierhaltung unter solchen Bedingungen im Interesse von Mensch und Tier nicht fortgeführt werden.“

Einen ersten politischen Erfolg kann Anne-Kathrin Rieger mit der Gründung des Grünen Ortsverbands Dingolfing vor einer Woche vorweisen, in dem sie in die Vorstandschaft gewählt wurde. Diese Neugründung gebe den Grünen vor Ort neben dem Mitgliederzuwachs weiteren Rückenwind, freuen sich die Kreisvorsitzenden Franziska Sänftl und Anton Reicheneder. Sie erwarten, dass demnächst noch weitere neue Ortsverbände folgen. Diesen Rückenwind spürt auch die Bundestagskandidatin im Wahlkreis 230 Marlene Schönberger. Erstmals könnten die Grünen bundesweit Platz 1 bei der Wahl holen. „Wir möchten in den nächsten vier Jahren die Weichen für einen sozial gerechten Klimaschutz stellen. Die weitere Erderhitzung und die Zunahme von Starkregenereignissen lassen sich nur durch einen ganzheitlichen Systemwechsel verhindern, den wir gerecht ausgestalten müssen“, betont Marlene Schönberger. In Niederbayern stehen nun über 1.000 Mitglieder hinter dieser Überzeugung und möchten dafür Wahlkampf machen. Andere Parteien hätten zwar mehr finanzielle Mittel, dafür könnten die Grünen auf ein hohes ehrenamtliches Engagement bauen, ist sich Matthias Ernst sicher. „Bei uns werden die Menschen wegen den Inhalten unserer Partei Mitglied und möchten diese stärken. Als einzige Partei haben wir in unserem Wahlprogramm einen fertigen Plan zur Einhaltung des Pariser 1,5 Grad Klimaziels vorgelegt, bei dem zusätzlich noch die meisten Menschen finanziell entlastet werden,“ so der Bezirksvorsitzende. Das nächste Mitgliederziel haben alle bereits vor Augen. Vor der Bundestagswahl soll die Marke von 1.111 überschritten werden.

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Sat, 31 Jul 2021 10:45:48 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/voller-motivation-in-den-wahlkampf/ Voller Motivation in den Wahlkampf http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/voller-motivation-in-den-wahlkampf/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/voller-motivation-in-den-wahlkampf/ Die Bezirksversammlung der niederbayerischen Grünen am Samstag ist ganz im Zeichen der... Die Bezirksversammlung der niederbayerischen Grünen am Samstag ist ganz im Zeichen der Bundestagswahl gestanden. Alle fünf Direktkandidat*innen kamen zum digitalen Wahlkampfauftakt, den Landesvorsitzender Thomas von Sarnowski mit seinem Grußwort einleitete. Er sieht die Grünen in Niederbayern bestens vorbereitet auf den Wahlkampf, was sich nicht zuletzt am anhaltenden Mitgliederzuwachs und den zahlreichen Gründungen von Ortsverbänden zeige. „Wir erheben den Führungsanspruch für einen sozialen und ökologischen Aufbruch in diesem Land. Wirksamen Klimaschutz zusammen mit sozialem Ausgleich und zukunftsfähiger Wirtschaft gibt es nur mit den Grünen im Kanzleramt“, so von Sarnowski. Zuvor schwor Bezirksvorsitzender Matthias Ernst die Grünen auf den Wahlkampf ihres Lebens ein. Es habe schon viele Wahlen gegeben, bei denen in den letzten zwei Monaten der Herausforderer vorbeiziehen konnte. Die Extremwetterereignisse der letzten Wochen hätten noch einmal unterstrichen, wie notwendig grüne Politik sei.

Bei der Vorstellung der Direktkandidat*innen machte Matthias Schwinger aus dem Wahlkreis Deggendorf/Freyung den Anfang. Er setzt sich besonders für die Stärkung des ländlichen Raums ein. „Nur durch einen gut getakteten ÖPNV sowie lokalen Arbeitsplätzen und Einkaufsmöglichkeiten schaffen wir tatsächlich gleichwertige Lebensverhältnisse. Beim Klimaschutz wollen wir alle mitnehmen“, betonte Schwinger. Als der radelnde Kandidat hat er sich bereits einen Namen gemacht und will noch viele Kilometer weiterstrampeln für den Einzug in den Bundestag. Für ihre Schwerpunktthemen Wirtschaft- und Ernährungspolitik bringt Maria Krieger als Familiengesellschafterin einer Bio-Brauerei viel Erfahrung mit. Sie ist die Direktkandidatin für den Wahlkreis Landshut/Kelheim. „Wir schaffen die politischen Leitblanken für nachhaltiges Wirtschaften, innerhalb derer sich die Unternehmen entfalten können, sodass ökologisches Wirtschaften sich rechnet. Viele Unternehmen stehen in den Startlöchern und erwarten von der kommenden Regierung einen verlässlichen ökologischen Kompass“, erläuterte Krieger. Am Beispiel des Bieres verdeutlichte sie, wie wichtig ökologische und regionale Wertschöpfungsketten für die Landwirtschaft seien.

Die Rechtsanwältin Stefanie Auer ist die Direktkandidatin im Wahlkreis Passau. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt ihr besonders am Herzen. „Wir brauchen flexiblere Arbeitszeiten. Sofort einen Mindestlohn von 12 Euro. Und eine Stärkung der Rechte von Eltern im Berufsleben. Zugleich braucht es einen weitergehenden Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen“, forderte Auer. Als leidenschaftliche Läuferin wisse sie, dass der Weg in den Bundestag kein Sprint sei und es auf den Weg dorthin die Gemeinschaftsleistung des ganzen Wahlkampfteams brauche. Diesen Punkt griff Marlene Schönberger auf, Direktkandidatin im Wahlkreis Rottal-Inn/Dingolfing-Landau. Durch ihre Wahlkampferfahren könne sie sagen, dass die Stärke der Grünen die hohe Motivation der vielen Ehrenamtlichen sei. Inhaltlich macht sie sich für eine Verbesserung der sozialen Absicherung stark. „Altersarmut ist weiblich und ein echtes Problem in Niederbayern. In meinem Wahlkreis ist der Lohnunterschied von Frauen besonders hoch, dadurch bekommen sie später kaum Rente. Da müssen wir mit einem höheren Mindestlohn und einer Garantierente entgegensteuern“, machte Schönberger klar. Für den Straubinger Bundestagsabgeordneten und Direktkandidaten im Wahlkreis Straubing/Regen, Erhard Grundl, braucht es nach der Wahl einen Neustart in der Kultur- und Sportpolitk. Vor vier Jahren wurde er von der Grünen Fraktion zum Kulturpolitischen Sprecher gewählt, sowie als Mitglied in den Sportausschuss. „In der Pandemie hat sich die fehlende Absicherung der Soloselbstständigen besonders in der Kreativwirtschaft als großes Problem erwiesen. Ich möchte längerfristige Perspektiven für diese Menschen schaffen. Die Sportpolitik des Bundes schiebt einen Sanierungsstau von 31 Milliarden Euro vor sich her. Auch hier braucht es dringend eine neue Förderpolitik, die Strukturen verändert und bundesweit gleichwertige Lebensverhältnisse endlich anpackt“, erklärte Grundl. Gemeinsam präsentierten die fünf Kandidat*innen den Grünen Slogan zur Wahl: Bereit, weil Ihr es seid.

Im Anschluss stellte Helga Stieglmeier, frauenpolitische Sprecherin im Landesvorstand, Grundsätze einer grünen und feministischen Regierung vor. Feminismus setzt sich für die Gleichberechtigung aller Geschlechter ein und möchte gesellschaftliche Strukturen so verändern, dass sich alle Menschen gleichermaßen verwirklichen können. Insbesondere Frauen, die für öffentliche Ämter kandidieren, seien immer noch sexistischen Anfeindungen ausgesetzt. Hier brauche es einen gesamtgesellschaftlichen Aufschrei und Solidarität mit den attackierten Frauen. Zum Abschluss ging Bezirksvorsitzende Olivia Kreyling auf die Besonderheiten des Wahlsystems für den Bundestag ein. „Die Zweitstimme ist für uns Grüne die wichtigere und entscheidet darüber, wie viele Grüne Mandate erzielt werden und wer in das Kanzleramt einzieht“, warb Kreyling.

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Mon, 12 Jul 2021 18:01:05 +0200
http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/artenschutz-auch-an-der-freifliesenden-donau-durchsetzen/ Artenschutz auch an der freifliesenden Donau durchsetzen! http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/artenschutz-auch-an-der-freifliesenden-donau-durchsetzen/ http://gruene-niederbayern.de/aktuelles/einzelansicht/article/artenschutz-auch-an-der-freifliesenden-donau-durchsetzen/ Seit 1991 wird unter dem Schlagsatz „Rettet die Donau“ für eine freifließende Donau im... Seit 1991 wird unter dem Schlagsatz „Rettet die Donau“ für eine freifließende Donau im niederbayerischen Raum gekämpft. Im Juli fand deshalb wieder mit Unterstützung der niederbayerischen GRÜNEN die traditionelle Donau-Paddeltour der bayerischen Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN statt.

Die vom niederbayerischen Bezirksvorsitzenden Matthias Ernst (Straubing) moderierte Pressekonferenz vor dieser traditionellen Donau-Paddeltour hatte hochkarätige Gäste.

Dr. Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion, sprach sich dabei sehr stark für einen deutlich besseren Artenschutz aus: "Wir haben noch etwa 1% Auwälder in unseren deutschen Grenzen – und die Donau ist eine Bundeswasserstrasse – ähnlich den Bundesautobahnen. Der Bund muss erheblich massiver die Verantwortung für den Schutz der zur Donau gehörenden letzten Auwald-Quadratmeter übernehmen. Zum Beispiel durch Deichrückhaltungen und Überschwemmungsflächen".
Auch Georg Kestel vom BN Deggendorf oder Dr. Christian Stiersdorfer vom Landesbund füe Vogelschutz sparten nicht mit Kritik am bisher durch die Gesetzgeber Erreichten. Vor allem mahnten sie den laxen Umgang mit der schon beschlossenen Wasserrahmenrichtlinie an. Deutlich erinnert wurde zudem an weitere Biotopschutzmaßnahmen.
Die Umweltausschussvorsitzende Rosi Steinberger, MdL aus Landshut, machte auf die deutlich steigende Nutzung der Donau als Erholungsraum aufmerksam – und auf die Schattenseite dazu: „Auf der Donau gibt es wenig Vorgaben zu Lärm oder Geschwindigkeit von Jet Ski oder Schnellbooten. Ruhe suchende Gäste und auch die noch vorhandene Fauna brauchen zumindest Ruhezeiten“.
Unter den weiteren Teilnehmer*innen der etwa 20 Boote umfassenden Paddeltour waren auch noch MdL Toni Schuberl (Freyung), die Landesvorsitzende Eva Lettenbauer und der frühere Vorsitzende Eike Hallitzky (Passau), die Bundestagsdirektkandidat*innen Matthias Schwinger (Deggendorf) und Steffi Auer (Passau) sowie viele kommunale Mandatsträger*innen der GRÜNEN.

Zum Bericht in der PNP

Zum Bericht im Donau-Anzeiger

 

     

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Sun, 11 Jul 2021 20:32:42 +0200