Kritik an Gefährdung des Fachausbildungsteils „Ökoschwein-Zucht“ in Kringell
(Schönberg) Der Einladung des GRÜNEN Abgeordneten Toni Schuberl zu einem offenen Dialog über die aktuelle bayerische Politik folgten neben Parteifreund*innen auch drei Schönberger Gemeinderät*innen und weitere Bürger aus der Umgebung in das Lokal „El Greco“ am Marktplatz. Toni Schuberl: „Das offene Gespräch über die Parteigrenzen hinweg, freut mich sehr. Es zeigt, dass in Schönberg ein gutes Miteinander gelebt wird.“
Bei weiter diskutierten Themen wie dem erfolgreichen „FRG-flex“ Bussystem oder der Energiewende vor Ort blitzten immer die anstehenden Kommunalwahlen und die reale Politik der Staatsregierung dazu auf. Deutlich gefordert wurde auch eine weitere Förderung von Sonnenstrom-Anlagen und Wärmepumpen als zentrale Bausteine der klimaneutralen Wärmeversorgung.
Schuberl thematisierte auch die geplante Einstellung der Bioschweinezucht-Ausbildung im nahen staatlichen Lehrgut Kringell bei Hutthurm. „In einer Region mit hohem Schweinezuchtanteil, wie in Niederbayern, ist es völlig unverständlich, dass ein wichtiger Ausbildungsbaustein für junge Landwirt*innen auf Null gesetzt werden soll. Gerade für das ´Bildungsprogramm Öko-Landwirt´ sind die Möglichkeit der Kringell-Schule für ökologische Schweinezucht von besonderer Bedeutung“. Er verwies auf die Initiative seiner Landtagskollegin Mia Goller, die als grüne landwirtschaftspolitische Sprecherin einen Antrag zur Rettung der Bioschweinezucht in Kringell in den Landtag eingebracht hat.
Der Einladung zum offenen Dialog von Toni Schuberl (5. v. r.) folgten sowohl parteifreie Bürger, GRÜNE als auch verschiedene Gemeinderät*innen aus der Schönberger Marktgemeinde (Foto: GRÜNE)Die GRÜNE Landratskandidatin aus Schönberg, Sigrid Bartl freute sich abschließend. „Dieses Zusammentreffen zeigt einmal mehr, wie wichtig direkter Austausch und niedrigschwellige Formate vor Ort sind, um politische Entscheidungen transparent zu machen und Bürger*innen einzubinden.“